Burghausen, 29. Oktober 2025 – Im Rahmen der Reihe „Unternehmen und Hochschule“ lud der Seeoner Kreis zu einer Veranstaltung an den Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim ein. Unter der Moderation der BR-Journalistin Ursula Heller diskutierten Vertreter aus Hochschule, Wirtschaft und Region über Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie über die Bedeutung dualer Studiengänge.
In der Gesprächsrunde wurde deutlich, dass das duale Studium für beide Seiten große Vorteile bietet: Studierende sammeln früh Praxiserfahrung und bauen Netzwerke auf, während Unternehmen frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen können. Gleichzeitig wurde betont, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen noch stärker für dieses Modell gewonnen werden sollen.
Ein anschauliches Beispiel für erfolgreiche Kooperation präsentierte ein Forschungsprojekt zwischen dem Campus Burghausen und einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, bei dem ein innovativer, intelligent gesteuerter Drei-Achsen-Mischer entwickelt wurde.
Gerald Rhein, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises, betonte in seinem Statement die Bedeutung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für die Region: „Gerade im engen Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen entstehen neue Ideen, Innovationen und Perspektiven für junge Menschen. Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag, um Netzwerke zu stärken und die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern.“
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie eng verzahnte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Innovation und regionale Entwicklung fördern kann.